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Die Physiker

Weltuntergangskomödie von Friedrich Dürrenmatt

Im ehemaligen Wasserwerk, das ursprünglich zur Versorgung des nahegelegenen Bunkers des ehemaligen DDR Fernmeldezentrums gedacht war – auch im Falle eines Atomschlages und dem Ausbruch eines Dritten Weltkrieges – spielt diese Inszenierung von Dürrenmatts Komödienklassiker. Hier werden nicht nur Geschlechterverhältnisse auf den Kopf gestellt, sondern auch die Frage nach der Möglichkeit moralischen Handelns in einer wahnsinnig gewordenen Wirklichkeit gestellt: Nichts ist so, wie es scheint – denn hier verbirgt jeder und jede Geheimnisse, die das Ende der Welt bedeuten könnten…

Die trügerische Idylle einer Heilanstalt und ihrer Insassen in Strausberg gerät wiederholt aus den Fugen: Bereits zum zweiten Mal wurde eine Krankenschwester von einem der Insassen brutal ermordet. Die Ermittlungen führen Inspektor Richard Voß in eine Welt, in der seine Maßstäbe in kürzester Zeit buchstäblich verrückt werden: Weder die drei Insassen, die sich für berühmte Physiker halten, noch die Chefärztin Dr. Mathilde von Zahnd scheinen gewillt, bei den Ermittlungen behilflich zu sein.
Verfasst 1962 vor dem Hintergrund des atomaren Wettrüstens und des Kalten Krieges, erhält Dürrenmatters Stück um die Verantwortung der Wissenschaft in einer Welt, die buchstäblich zum Irrenhaus geworden ist, ungeahnte Aktualität.

Credits

Mit: Cynthia Buchheim, Ines Burdow, Inga Dietrich, Chris Eckert, Melanie Seeland

Regie: Jessica Weisskirchen
Dramaturgie: Marie Senf
Kostüme: Sophie Leypold
Bühne/Video/Mapping: Alexander Nikolaew
Sounddesign/ Ton: Jonas Albani
Licht: Paul Klinder

Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR

Genre

Schauspiel, Musiktheater

Bevorstehende Termine

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    www.wasserwerk-theater.com

    Leitung:
    Inés Burdow
    Melanie Seeland

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