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Die Überquerung des Niagara
von Alonso Alegría
Der berühmte Hochseilartist Blondin überquerte mehrfach den Niagara und beeindruckte mit spektakulären Nummern die Massen. Bei seiner letzten Überquerung hatte er in der Mitte des Seils Eier gebraten und verspeist. Der junge Carlo konnte ihn dabei genau beobachtet und wirft ihm jetzt Betrug vor. Carlo fordert, dass Blondin sich wieder auf seine Kunst einlässt und neue Grenzen auslotet. Mit der richtigen Methode könne er sogar über das Seil „fliegen“.
Blondin macht Carlo daraufhin den Gegenvorschlag: die gemeinsame Überquerung des Niagara. Carlo ist begeistert und willigt ein. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Trainingsverlauf verstehen die beiden, worauf es bei diesem gefährlichen Unterfangen ankommt: sie müssen eins werden. Aus der Zusammenarbeit entsteht Ikaroteros, die Manifestation der Harmonie zwischen den beiden.
Getrieben von Sehnsüchten und Ängsten unternehmen zwei Einzelgänger den Versuch, erprobte Praxis und unmögliche Theorie zu vereinen. Eine Annäherung irgendwo zwischen Traumwelt und Wirklichkeit. Kann dieser Drahtseilakt gelingen?
Alonso Alegrías Stück von 1968 basiert auf der historischen Person Charles Blondin (1824 – 1897), dem zur damaligen Zeit berühmtesten Hochseilartisten, der erstmals mit einer zweiten Person auf dem Rücken den Niagara überquerte.
eine theater.land Produktion 2026 | in Kooperation mit dem Kulturverein Ribbeck, gefördert aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburgs und der Hartmut und Iris Schelchen Stiftung.
Genre
Bevorstehende Termine
mit
Ilja Schierbaum
Frix Mertin
Regie & Produktionsleitung
Wolfram Scheller
Dramaturgie
aki nom
Bühne & Kostüm
Barbara Schiffner
Licht & Ton
Paul Klinder











