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20. Sommerkomödie im Oderbruch

Heiteres Sommertheater präsentert von Matthias S. Raupach

Mit dem Musical-Klassiker "La Cage aux Folles - Ein Käfig voller Narren" mit dem Star der Yma-Show des Berliner Friedrichstadtpalastes, Andreas Renee Swoboda, in der Hauptrolle des Travestie-Stars "Zaza" und einem 13-köpfigen Musical-Ensemble feiern wir 20 Jahre Sommerkomödie im Oderbruch.

Intendant Matthias S. Raupach bringt wieder eine rasante Sommerkomödie auf die Bühne der Kurstadt und schlüpft selbst in die Rolle des schwulen Nachtklub-Besitzers "Georges". In weiteren Rollen erleben Sie Christoph Jonas als Jacob, Daniel Hauser als Jean Michel, Jessica von Wehner als Anne, Henry Nandzik als Herr Dindon, Susanne Rögner als Frau Dindon und weitere großartige Talente in den farbenfrohen Rollen der Cagelles.

La Cage aux Folles von Musical-Komponist Jerry Herman

Sechs Tony-Awards: Und das aus gutem Grund. La Cage aux Folles zählt bis heute zu den beliebtesten Musicals der Welt.

Zum Inhalt

Seit Jahren sind die Männer Georges und Albin ein Paar. Georges betreibt im südfranzösischen St. Tropez den für seine frivol glitzernden Travestie-Shows berühmten Nachtclub "La Cage aux Folles". Star der Shows ist Albin, der als Zaza das Publikum begeistert. Auch, wenn es um Georges' Sohn, Jean-Michel, geht, sieht sich Albin eher in der Rolle der "Mama". Als der junge Mann eines Tages seine Hochzeit verkündet, ist die Aufregung groß.

Noch größer wird sie, als herauskommt das die Wahl ausgerechnet auf eine junge Dame aus dem Hause des fanatisch-spießigen Abgeordneten Dindon fällt, welcher sich aktiv für die Schließung aller  Travestieclubs einsetzt. Der zukünftige Bräutigam aber ist derart verschossen, dass er alles tut, um bei seinen zukünftigen Schwiegereltern gut anzukommen. Verblendet und egoistisch stellt er die beiden Männer vor eine schwere Entscheidung. Auch, wenn zwischen Albin und Georges ab und zu die Fetzen fliegen, liebt Georges seinen Albin natürlich sehr und möchte, dass er trotzdem beim Besuch der Dindons dabei sein kann – allerdings nicht als Mama, sondern, passend gemacht, als Onkel Al. Albin aber macht da nicht mit und erscheint überraschend als attraktive Dame und Mutter Sybil. Familie Dindon ist beeindruckt, die Maskerade scheint perfekt. Doch langsam schleichen sich immer mehr Schönheitsfehler ein: Das Geschirr hat ein obszönes Dekor, die Wortwahl lässt zu wünschen übrig und mit vorangeschrittener Stunde wird das Überspielen der Heimlichkeiten immer komplizierter. Die Verwirrungen und Verwechslungen geraten durcheinander, die Ereignisse überschlagen sich doch am Ende triumphiert die Liebe über alle Ressentiments.

Zur Werkgeschichte

Der Musical-Komponist Jerry Herman und der Schauspieler Harvey Fierstein schrieben das Musical „La Cage aux Folles“ auf Basis der gleichnamigen Komödie von Jean Poiret und des französichen Films von 1978. Jerry Herman war für Musik und Gesangstexte zuständig, Harvey Fierstein für das Buch. „La Cage aux Folles“ spielt auf amüsante Weise mit der Gegenüberstellung einer intolleranten Gesellschaft mit dem betont queren Andersartigen im „Narrenkäfig“.

Jerry Herman komponierte für das vielfach preisgekrönte Musical einen Showstopper nach dem anderen, wobei Songs wie "I am What I am" oder "The Best of Times" bis heute Kultstatus haben.

Das Musical kam am 21.8.1983 am Broadway heraus und brachte dem Werk sechs Tony-Awards ein, darunter die Auszeichnung für das „Beste Musical“. Die deutsche Erstaufführung war am 19.10.1985 im Theater des Westens in Berlin, sogar noch vor der West-End-Premiere im Mai 1986. Mit Helmut Baumann in der Titelrolle wurde das Stück in Berlin zum Publikumsrenner und stand über 10 Jahre auf dem Spielpan im Theater des Westens. In Österreich spielte man das Stück erstmals 1989 beim Musical Sommer Amstetten, Regie führte Heinz Ehrenfreund. Er war auch mitverantwortlich für die Version an der Volksoper Wien, die mit Karlheinz Hackl in der Titelrolle und Frank Hoffmann als George zur Kultinszenierung wurde.

Seit der Uraufführung wird das Musical ununterbrochen auf der ganzen Welt gespielt und gillt als Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters.

Prominente Interpreten

Jerry Herman, der auch „Hello, Dolly!“ komponiert hatte, schuf mit „I am what I am“ einen Song, in dem ein homosexueller Mann Akzeptanz für das verlangt, was er ist. Rasch wurde das Lied zur „Hymne der Gay Community“. Gloria Gaynor machte „I am what I am“ auch unabhängig vom Musical zum Hit.

Trailer

Credits

La Cage Aux Folles

(Ein Käfig voller Narren)

Musik und Gesangstexte von Jerry Herman
Buch von Harvey Fierstein
Nach dem Stück "Ein Käfig voller Narren" von Jean Poiret
Deutsch von Erika Gesell und Christian Severin

Aufführungsrechte: Felix Bloch Erben

Besetzung
Albin/ Zaza: Andreas Renee Swoboda
Georges: Matthias Sebastian Raupach
Jacob: Christoph Jonas
Jean Michel: Daniel Hauser
Anne Dindon: Jessica von Wehner
Herr Dindon: Henry Nandzik
Frau Dindon: Susanne Rögner
Jaqueline: Nicole Ciroth
Inspizient: Michael Chadim
Cagelles 1, Hanna: Marcus Mundus
Cagelles 2, Phädra: Luca Graziosi
Cagelles 3, Chantal: Koffi Missah
Cagelles 4, Mercedes: Elias Ziegler

Team

Regie: Matthias S. Raupach
Choreografie / Co-Regie: Patrick Stauf
Regieassistenz: Estelle Klein
Produktionsassistentin: Katharina Förster
Musikalische Einstudierung: Matthias Binner
Arrangements/Playbacks: Andreas Brencic
Bühnenbild/ Grafik: Andreas "Ivo" Ivancsics
Bühnenbau: Raik Malchow/ Firma W. Schmidt & Sohn
Ausstattung: Stephan Bolz
Praktikantin/ Garderobe: Isabelle Petitjaen
Perücken/ Maske: Martina Schicho
Lichtdesign: Bernhard Endl
Multimedia/ Video: Thomas Kling
Sounddesign/ Tontechnik: Tobias Neumeister & Volker Greve

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03344 3010616
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